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Nordstraße: Durchfahrt gesperrt

titelDurch die Nordstraße kann man zur Zeit nicht die Naunhofer Straße erreichen. Das letzte Stück war ohnehin eine unbefestigte Buckelpiste. Der Gemeinderat hatte in einer der vergangenen Sitzungen beschlossen, dieses befahrbar zu gestalten. Das wird gegenwärtig getan. Deshalb ist ab etwa Ende der Gärten das restliche Teilstück gesperrt. Fotos: Rolf Langhof

 

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Volkstrauertag

Kranzniederlegung Pomßen 2016

Kranzniederlegung Pomßen 2016

Die diesjährige Veranstaltung zum Volkstrauertag fand turnusgemäß im OT Pomßen statt.
Nach den Kranzniederlegungen gedachten Pfarrer Dr. Gramzow und Bürgermeister Jürgen Kretschel der Opfer der beiden letzten Kriege und schlossen alle Opfer von Gewalt in dieses Gedenken mit ein.
Beide Redner gingen auch auf die aktuellen politischen Verhältnisse ein, die geprägt sind durch kriegerische Auseinandersetzungen mit den üblichen Folgen von Zerstörung, Leid, Vertreibung und Flucht. Wir in Mitteleuropa sind von Krieg bisher verschont geblieben. Doch die Welt ist kleiner geworden, Entfernungen sind schneller zu überwinden. Und so sind wir als Fluchtziel eigentlich auch mittendrin.
Pfarrer und Bürgermeister forderten, Auseinandersetzungen generell politisch zu lösen, militärische Lösungen sind unmenschlich und erreichen auch nicht das erhoffte Ziel, da sie bereits den Keim für die nächsten Streitigkeiten in sich tragen.
Dr. Gramzow wie auch Kretschel beschworen Toleranz und Hilfsbereitschaft und warnten vor politischen Rattenfängern, die in solchen Zeiten gern unterwegs sind, um nachvollziehbare Ängste für sich und ihre undemokratischen Ziele zu nutzen.
Einige Minuten des stillen Gedenkens beschlossen die diesjährige Gedenkfeier zum Volkstrauertag. Fotos: Rolf Langhof

Benefizkonzert in der St. Martinskirche

Verschneite St. Marinskirche

Verschneite St. Martinskirche

Heute haben sich die jungen Sängerinnen und Sänger sowie die Bläser des Bereiches Pomßen-Köhra-Belgershain-Großsteinberg in der Großsteinberger Kirche versammelt, um mit ihren Darbietungen eine gute Stunde ein interessiertes Publikum niveauvoll zu unterhalten.
Kantor Viktor Vetter, auf dessen Schultern die Arbeit und Verantwortung ruht, darf sich freuen. Das Resultat kann sich hören lassen. Man sieht aber auch, dass die jungen Menschen mit viel Freude bei der Sache sind.
Den reichlichen Applaus des Publikums haben sie sich verdient.

Pfarrer Dr. Gramzow sprach zu Beginn einige einführende Worte und nutzte am Schluss die Gelegenheit, sich bei allen zu bedanken, die sich für das Gelingen des Projektes Glockenstuhl und dritte Glocke einsetzen und eingesetzt haben.

Zu beginn hörten wir vom Posaunenchor zwei Stücke, geblasen auf der Orgelempore.
Kurrende und Spatzenkurrende boten vor dem Altarraum und unterstütz durch Kantor Vetter mit dem elektronischen Klavier drei weitere Stücke.
Abgelöst wurden sie durch die Jungbläser mit einem Menuett.
Lena Terpitz bekam viel Applaus für Ihren Sologesang.
Der Jugendchor bestach mit vier weiteren Titeln. Auch sie erhielten Unterstützung, diesmal durch das mitsingende Ehepaar Vetter. Hier konnte man schon hören, über welch großartige Stimme Christine Vetter verfügt.
Das kam im folgenden Duett mit Lydia Terpitz und ihrem anschließenden Solo noch mehr zum Tragen – kaum zu glauben, dass diese Frau eine Laiensängerin ist.
Kurrende und Spatzenkurrende brachten weitere Lieder zu Gehör und wurden zum Abschluss unterstütz vom Jugendchor. Das war schon hörenswert.
Schließlich brachte Jonas Gramzow die Orgel zum Erklingen und damit den Fotografen in Nöte, der damit nicht rechnen konnte und ein wichtiges Foto verpasste. Doch irgendwann lässt sich sicher auch das nachholen.
Von Katja Pluntke erfuhren wir, dass die für die Wiedervervollständigung des Geläutes durch die Anschaffung einer neuen dritten Glocke eingegangenen Spenden erfreulich reichlich ausgefallen waren und den Kirchenvorstand einen erheblichen Schritt weiter zu diesem ehrgeizigen Ziel gebracht hat. Fotos: Rolf Langhof