DSL in Parthenstein

DSL-Werbung an der Großsteinberger Bergstraße

Im Gespräch mit Steffen Rostock, Chef der Rostock Kommunikationstechnik Grimma, erfuhren wir zum aktuellen Stand des Ausbaus der DSL-Versorgung der Gemeinde Parthenstein Folgendes:

An den ersten 5 Standorten ist die Kollogation (DSL-Aufschaltung auf die Schaltkästen der Telekom und die Verteilung auf die einzelnen Teilnehmer)  mit T-Com abgeschlossen. Der Lizenzbandlink von Grimma nach Großsteinberg läuft.

Zur Zeit wartet man noch auf einen Schweißer, der im Silo Pomßen den Mast anschweißt. Urlaub und Krankheit geschuldet verzögern sich hier die Arbeiten.

Die benötigte Hardware ist noch nicht komplett geliefert. Auch Envia ist im Verzug. Die Stromanschlüsse in der Bergstraße, der Alten Dorfstraße und der Großsteinberger Straße in Pomßen stehen noch aus.

Das MFG (Multifunktionsgehäuse) Alte Dorfstraße steht. Hier ist der Aufwand etwas größer, da der Mast  Ecke Alte Dorfstraße/Naunhofer Straße seinen Standort haben wird. Er wird nächste Woche gesetzt. Dazu sind 70m Schachtarbeiten nötig.

MFG Großsteinberg am See stehen ebenfalls. Bei beiden fehlen noch Strom und Kollogation.

Schon aus eigenem Interesse drängen beide Feder führenden Firmen, die Rostock Kommunikationstechnik Grimma und die Drahtlos-DSL GmbH Mittelsachsen auf einen baldigen Abschluss der Arbeiten. Leider hapert es immer wieder an bestimmten Zuarbeiten, die durchaus schneller erledigt werden könnten.
Auch Verwaltungsentscheidungen lassen auf sich warten. Der Standort Hauptstraße Klinga liegt nicht auf Gemeindeland. Eine beantragte notwendige Genehmigung des Landkreises liegt bis heute nicht vor. Das ist nicht nachzuvollziehen, da gerade von staatlicher Seite die Notwendigkeit der DSL-Versorgung „auf dem flachen Lande“ immer wieder betont wird.

Komplikationen gibt es auch am Standort Bahnhofstraße Großsteinberg, zu denen sich Rostock aber erst später äußern möchte.

Dennoch besteht für Interessenten schon heute die Möglichkeit, sich näher zu informieren unter der Telefonnummer 034293-489009 – siehe auch Titelfoto.

Wir bedanken uns bei Steffen Rostock für das freundliche Gespräch. Foto: Rolf Langhof

Grundwasser im Blick

Prüfen der Grundwassermesswerte

Geht man die Werner-Seelenbinder-Straße am Sportgelände vorbei weiter zur Pomßener Landstraße, so sieht man rechter Hand ein zylindrisches Metallgebilde am Wegesrand. Seine Funktion ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Hat man aber etwas Glück, kann man auf einen freundlichen Herrn treffen, der mit seinem mit allerlei Gerätschaften ausgerüsteten Fahrzeug nebst Stromerzeuger eine Reihe von Messgeräten aufgebaut hat und geduldig erklärt, was da vor sich geht.

So erfährt man, dass dieses ominöse Metall Teil einer Messstation ist, die bis in das Grundwasser reicht. Diese Stationen sind in Abständen rund um das Naunhofer Wasserwerk eingerichtet. Damit wird die Zone 1 markiert. Ein weiterer, größer gefasster Ring stellt die Zone 2 und ein noch weiterer die Zone 3 dar. In festgelegten Abständen werden dann eine Reihe von Messdaten ausgelesen und Wasserproben auf ihre Reinheit untersucht. Damit wird sicher gestellt, dass das Trinkwasser, das in diesem Falle für die Stadt Leipzig bereit gestellt wird, auch den gesetzlichen Vorgaben entspricht. So erfuhren wir beispielsweise, dass der Grundwasserspiegel aktuell bei 5,41m liegt und die Wassertemperatur 9,0°C beträgt. Die Schwankungsbreite liegt bei 8 – 11°C.
Die Landwirtschaft unterliegt in diesen Zonen bestimmten Auflagen, um einer Belastung des Wassers zum Beispiel aus der Düngung und anderer Bodenbehandlung vorzubeugen.
Man bedankt sich bei dem netten Mann und wünscht alles Gute und immer die richtigen Messergebnisse. Foto: Rolf Langhof

Erklärungsversuch

An dieser Stelle nahe der Backwarenverkaufsstelle betätigt sich schon seit Längerem ein Großsteinberger Bürger mit dem Ziel, einen sogenannten Öffentlichen Bücherschrank aufzustellen und einzurichten. Kunst ist das wohl noch nicht, könnte aber durch eine solche Sichtweise einen völlig neuen Stellenwert erhalten – schau’n mer mal. Foto: Rolf Langhof

Breitbandversorgung in Parthenstein – Stand 07.05.2017

Messung der Adern; links T-Com, rechts RKT                                 Foto S. Rostock

Steffen Rostock, Chef der Firma RKT und beteiligt am Ausbau der Breitbandversorgung der Gemeinde Parthenstein, gab einen Überblick über den aktuellen Sachstand der ausgeführten Arbeiten: 
Die Multifunktionsgehäuse im Klingaer Südwestring sowie am Sportplatz in Pomßen wurden von der Firma Köcher an das Stromnetz angeschlossen. Zur Querung der Kurzen Straße in Pomßen wurde von der Firma Frank Höhme ein Leerrohr verlegt. Die MFG (Multifunktionsgehäuse) Bergstraße / Großsteinberg und in der Großsteinberger Straße 18 / Pomßen sind bei der Mitnetz beauftragt. Hier erhofft man sich eine kurzfristige und zügige Ausführung.
Am Montag – 15.5.2017 – steht die 5. Kollation mit T-Com an (Mitbenutzung von Ressourcen; in der Telekommunikation die Entbündelung der Teilnehmeranschlussleitung). Damit sind die 5 Schranksysteme miteinander verbunden.
Mit dem Stahlbau für die Standorte Grimma und Silo Großsteinberg ist die Firma Bodo Hantschmann beauftragt. Der Mast für das Silo Pro-Beton Pomßen wurde von der Firma Stefan Kutscher Teileservice Grethen gefertigt und geliefert. Er wird nun auf dem Silo montiert. 
Wenn die Mastkonstruktionen fertig sind, können die Lizenzbandstrecken installiert werden. Benötigte Hardware und Lizenzen stehen bereits zur Verfügung. In ca. 1 Woche beginnt die Firma Frank Höhme mit den Baumaßnahmen in der Alten Dorfstraße / Großsteinberg. Hier sind die Arbeiten etwas umfangreicher, da der KVZ der Telekom ca. 65 m  vom Maststandort entfernt steht.

Wir danken Herrn Rostock für die ausführliche Auskunft.