Rentnerweihnachtsfeier

Rentnerweihnachtsfeier im Dorfgemeinschaftszentrum in Klinga

Am gestrigen Donnerstag trafen sich die Rentner von Großsteinberg mit den Klingaer Altersgenossen im Dorfgemeinschaftszentrum zur gemeinsamen Weihnachtsfeier.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde hatten alles vorbereitet, den Saal weihnachtlich geschmückt, die Tische festlich eingedeckt.

Wie es inzwischen Tradition ist, wurde den Ruheständlern auch in diesem Jahr wieder ein kulturelles Programm geboten. Den Auftakt übernahmen Kinder vom Kindergarten „Waldhäuschen“ in Großsteinberg. Danach erfreute der Posaunenchor der Kirchgemeinden Pomßen-Belgershain die dankbaren Zuhörer.
Den Abschluss bildete die Tanzschule Freystein mit gekonnten Darbietungen.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Natürlich gab es, dem Anlass entsprechend, Stolle zum Kaffee und später eine Schlachteplatte. Passende Getränke der verschiedensten Art waren ebenfalls zu haben.

An den Gesichtern der Gäste war es denn auch abzulesen, dass ihnen die Veranstaltung recht gut gefallen hat. Fotos: Rolf Langhof

Volkstrauertag

Das von Bürgermeister Kretschel niedergelegte Gebinde

Nach dem von Pfarrer Merkel abgehaltenen Gottesdienst, der natürlich den heutigen Gedenktag zum Thema hatte, bat Bürgermeister Jürgen Kretschel nach außen, wo er an der Gedenkstätte für die Opfer der beiden Weltkriege ein Gebinde niederlegte.
In seiner Gedenkrede verwies er unter anderem auch auf die Zwistigkeiten zwischen Amerika und Nordkorea, wo es ja um nichts weniger als den Einsatz von Atomwaffen geht.
Dass zu dieser Veranstaltung wieder mal nur ganze 12 Personen erschienen waren, ist deprimierend.
Parthenstein hat allein 16 Gemeinderatsmitglieder, von denen lediglich zwei anwesend waren. Matthias Constantin und Reiner Kanitz bildeten mal wieder die lobenswerte Ausnahme. Und das an diesem Tag, bei diesem Thema. Da kann man an anderer Stelle über Frieden reden, soviel man will – Glaubwürdigkeit verschafft man sich so nicht und ein Vorbild für die vielen daheim gebliebenen Einwohner ist es auch nicht.
Bernd Kupfer, Ortschronist von Klinga, wurde konkret, sehr konkret. Auf einer fast mannshohen Tafel hat er die Namen der Gefallenen von Klinga aufgeschrieben, nannte einige davon und trug Details vor, die seiner Meinung nach nicht vergessen werden sollen. Dem kann man sich nur anschließen.
Wünschen wir ihm viel Glück und Erfolg, dass er sein Ziel erreicht und auch in Klinga eine Stätte des Gedenkens errichtet wird, wo die Namen der nicht wieder heim gekommenen festgehalten werden. Lieber spät als nie.

Neuer Glockenstuhl bald Realität

Werkstattwagen der Firma Engel und Breitfeld

(rl) Die Dahlener Firma Engel und Breitfeld, die bereits am Glockenstuhl der Pomßener Kirche Restaurierungsarbeiten durchgeführt hat, bekam nun auch den Zuschlage zum Neubau eines Glockenstuhls für die Großsteinberger St. Martinskirche.

Die Mitarbeiter der Firma, Thomas Schliemann und Matthias Engel, bereiten am Boden vor der Kirche Balken vor, die später mal drei Glocken tragen sollen. Exakt auf Maß geschnitten und sauber verschliffen sind die Holzteile schon als Einzelstücke eine Augenweide, besonders für den, der Holz mag.

Übrigens ist der Begriff Glockenstuhl tatsächlich vom allseits bekannten Stuhl abgeleitet. In der Regel handelt es sich um ein Gestell, zumeist aus Holz, das bestimmt ist, etwas zu tragen, hier die Glocken, beim Dachstuhl das Dach. Der Glockenstuhl, der sich in der Glockenstube befindet, ist eine Holzkonstruktion, welche die Kräfte abfängt, die beim Schwingen der daran hängenden Glocken entstehen. Damit wird verhindert, dass das Mauerwerk zu Schaden kommt, wenn die tragenden Hölzer darin verankert werden, wie es bisher in Großsteinberg der Fall war. Fotos: Rolf Langhof